Erfolgsfaktor Team

9 Aug

Projekte scheitern üblicherweise nicht an zu geringen Ressourcen, zu wenig Zeit oder den falschen Methoden. Projekte scheitern üblicherweise an sog. „weichen Faktoren“. Sie scheitern an Missverständnissen, Konflikten ….. Dies lässt sich durch Studien und Untersuchungen eindeutig belegen. Dabei geht es nicht nur um Missverständnisse und Konflikte mit Gruppierungen außerhalb des Projektes. Oft sind Missverständnisse und Konflikte im Projektteam verantwortlich.

Deshalb ist es für mich wichtig, dass ich in der Startphase eines Projektes nicht nur für ein möglichst gutes Teamklima sorge. Ich muss auch dafür Sorge tragen, dass sich die Mitarbeiter des Teams gut kennen, sich vertrauen und wissen, dass sie sich aufeinander verlassen können.

2 Methoden, die dazu beitragen können, möchte ich in diesem Blogbeitrag vorstellen.

1.    Team Check-In

Auf diese Methode bin ich zum ersten Mal im Rahmen einer Design-Thinking Veranstaltung gestoßen.

Ich bereite für jedes Mitglied ein Template vor und bitte es, es für sich auszufüllen. Ich ermuntere dabei besonders, auf die eigene „Superpower“ einzugehen.

Die Teilnehmer stellen sich nacheinander vor. Dazu treten sie vor die Gruppe und präsentieren ihre Angaben der Gruppe. Das „Zwei Wahrheiten, eine Lüge“-Spiel ist eine nette Auflockerung. Dabei erzählt jeder TN  drei kurze Fakten über sich, von denen zwei der Wahrheit entsprechen und eines gelogen ist. Die übrigen TN versuchen die Lüge zu entlarven. Die Teilnehmer haben jeweils 5 Sekunden Zeit sich zu entscheiden. Die Auflösung erfolgt durch den sich vorstellenden Teilnehmer.

Vorlage Team Check In

2.    Moving Motivators

Diese Methode fand ich bei Management 3.0.

Ich habe für jedes Mitglied Kartensätze mit eigenen Motivatoren. Jeweils 2 Teammitglieder legen sich gegenseitig die Karten und tauschen sich über ihre persönlichen Motivatoren aus. Ich achte bei der Paarbildung darauf, meine Paare mit Menschen zu bilden, die sich besonders fremd sind oder  welche gegensätzlich erscheinen.

Die Partner stellen nacheinander die gelegte Reihenfolge vor und begründen ihre Entscheidung, anschließend tauschen sie sich über die tatsächliche persönliche Reihenfolge aus. Dies kann man in mehreren Runden wiederholen.

Interessant ist dabei auch die eigene Reflexion über die eigenen Motivatoren. Diese Methode hilft den Teammitgliedern nicht nur Ihre Kollegen kennen zu lernen. Jeder reflektiert auch über sich selbst.

Über diesen Link gibt´s die Karten!

 

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