Tag Archives: Projektmanagement

Risiko- und Chancenmanagement im Projekt

2 Mai

Alle, die meinen Blog verfolgen, kennen meine Vorliebe für den Einsatz des MindManagers im Projekt.

Vor kurzem bin ich auf ein Webinar von Mindjet zum Thema Risiko- und Chancenmanagement mit dem MindManager gestoßen. Den Link dazu möchte ich Ihnen nicht vorenthalten:

Link

Dr. Gruber (Gruber Partner) informiert in diesem Webinar über das integrale Risiko- und Chancen-Management auf Grundlage der ISO 9001:2015.

Die Informationen und Hinweise sind sicherlich nicht nur für Nutzer des MindManagers interessant.

Ich möchte an dieser Stelle nochmals ausdrücklich darauf hinweisen, dass ich keine geschäftlichen Beziehungen zum Hersteller dieses Tools habe.

Questionstorming – Was ist eigentlich die richtige Frage?

7 Feb

Im heutigen Blogbeitrag möchte ich mal wieder eine Methode vorstellen, und zwar die Methode „Questionstorming“.

Bereits aus der Bezeichnung lässt sich vermuten, dass diese Methode Ähnlichkeiten zum Brainstorming aufweist. Und tatsächlich: sie funktioniert ähnlich der Methode „Brainstorming“. Allerdings geht es hier nicht direkt um Ideen und Lösungen, sondern es geht zunächst einmal um die richtigen und wichtigen Fragen. Weiterlesen

Kurzpräsentation der Projekte PRiME und Pro Info KiN

5 Jan

In den vergangenen Jahren durfte ich zwei sehr interessante Projekte begleiten, und zwar die Projekte PRiME und Pro InFo KiN.

Beide Projekte beschäftigten sich mit den Möglichkeiten neuer mobiler Endgeräte zur Optimierung der Informationsprozesse.  Im Projekt PRiME – einem gemeinsamen Forschungsprojekt mit der RWTH Aachen – entwickelten wir gemeinsam mit der RWTH eine Software, die völlig neue Möglichkeiten im Umgang mit komplexen Informationen ermöglicht.

Beide Projekte wurden mit verschiedenen Awards (z.B. Deutscher Bildungspreis, elearning Award …) ausgezeichnet.

Ich habe die beiden Projekte im Rahmen der Summit-Tour 2016 vorgestellt. Falls Sie Interesse am Vortrag haben, hier ist der Link!

Ich wünsche allen Besuchern des Blogs ein gutes und friedliches 2017.

Gerd Schumacher

Erfolgsfaktor Team

9 Aug

Projekte scheitern üblicherweise nicht an zu geringen Ressourcen, zu wenig Zeit oder den falschen Methoden. Projekte scheitern üblicherweise an sog. „weichen Faktoren“. Sie scheitern an Missverständnissen, Konflikten ….. Dies lässt sich durch Studien und Untersuchungen eindeutig belegen. Dabei geht es nicht nur um Missverständnisse und Konflikte mit Gruppierungen außerhalb des Projektes. Oft sind Missverständnisse und Konflikte im Projektteam verantwortlich.

Deshalb ist es für mich wichtig, dass ich in der Startphase eines Projektes nicht nur für ein möglichst gutes Teamklima sorge. Ich muss auch dafür Sorge tragen, dass sich die Mitarbeiter des Teams gut kennen, sich vertrauen und wissen, dass sie sich aufeinander verlassen können.

2 Methoden, die dazu beitragen können, möchte ich in diesem Blogbeitrag vorstellen.

1.    Team Check-In

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Schnelle Standortbestimmung in Projekten

18 Jul

Häufig spürt man in Projekten, dass etwas nicht so läuft, wie es laufen sollte. Nicht immer sind die Ursachen offensichtlich. In solchen Fällen arbeite ich immer noch gerne mit der Software PMDelta compact.

Die Software stammt aus dem Haus der Gesellschaft für Projektmanagement. Sie bietet:

  • schnelle und systematischen Analyse des Projektmanagements,
  • zeigt Stärken und Schwächen  und
  • liefert Handlungsempfehlungen.

Der Software liegt die DIN Norm 69900 ff zugrunde. Auf der Basis der DIN Norm ist ein umfangreicher Fragenkatalog aus bis zu 19 Themenfeldern und mit bis zu 268 Fragen hinterlegt. Alle Fragen können lediglich mit

  • Ja,
  • Nein oder
  • Trifft nicht zu

beantwortet werden.

Auch wenn der Fragenkatalog sehr umfangreich ist, ist die Beantwortung der Fragen im Rahmen eines Tages möglich. In Anbetracht der Probleme, die Versäumnisse im Projektmanagement verursachen können, ist dieser Aufwand aus meiner Sicht eine gute Investition.

Bezüglich des Layouts und der Bedienung ist sie ist schon ein wenig in die Jahre gekommen. Trotzdem ist diese Software immer noch ein hilfreiches Instrument, um frühzeitig Schwächen im Projektmanagement identifizieren und mögliche Problemursachen frühzeitig beseitigen zu können.

Hier gibt es weitere Informationen

Kopf- oder Bauchentscheidungen?

20 Jun

Politik bedeutet, auf der Basis unzureichender Informationen entscheiden zu müssen.

(Peer Steinbrück)

„Entscheiden“ bedeutet immer die Auswahl aus mehreren Alternativen. Egal wie umfangreich die mir vorliegenden Informationen sind – die Richtigkeit einer Entscheidung zeigt sich immer erst in der Zukunft. Die Aussage des SPD Politikers und ehemaligen Finanzministers trifft also nicht nur für die Poltik zu, sondern gilt nahezu für alle Entscheidungen.

Vor diesem Hintergrund wird immer die Frage gestellt: Treffe ich eine Kopfentscheidung oder höre ich vielleicht doch besser „auf meinen Bauch“?

Für mich ist das eine falsche Frage. Bereits in meinem Blogbeitrag vom Oktober 2014 habe ich darauf hingewiesen, dass ich neben dem Kopf (oder der Vernunft) natürlich auch auf meine Intuition (oder den Bauch) hören sollte. Warum?

Intuition hat für mich nichts mit Esoterik zu tun. Intuition ist nichts anderes als Erfahrungswissen. Wissen, dass uns in diesem Moment nicht bewusst wird, sondern sich eher als Gefühl äußert. Dies bedeutet jedoch auch, je mehr Erfahrungen und Kenntnisse ich im betreffenden Bereich habe, umso sinnvoller ist es, auf das „Bauchgefühl“ zu vertrauen.

Tim Schlenzig hat in seinem Blog  sehr schön beschrieben, warum Intuition ein wichtiges Element im Entscheidungsprozess ist. Nachfolgend seine Aussagen:

  1. Deine Intuition enthält all Deine Erfahrungen aus der Vergangenheit und alles, was Du aus ihnen gelernt hast
  2. Deine Intuition ist ein Netz aus Fakten und Gefühlen in Deinem Gehirn
  3. Deine Intuition verbindet Dich mit allen Nervenzellen in Deinem Körper

Aussagen, die ich nur unterstützen kann!

 

 

 

Systemisches Projektmanagement – ein neuer Ansatz???

3 Dez

Nachdem in den vergangenen Jahren das Thema „Agiles Projektmanagement“  die Diskussion um einen möglichst erfolgreichen Ansatz dominierte, erlebe ich inzwischen in Diskussionsrunden, in Foren und Arbeitsgruppen immer häufiger die Forderungen nach einem „systemischen Projektmanagement“.

Wird hier sprichwörtlich wieder „eine neue Sau durch´s Dorf getrieben“ oder verbirgt dahinter eine guter Grundgedanke. Worin liegt denn eigentlich der Unterschied eines systemischen Ansatzes zum klassischen Ansatz?

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